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Ein Kunstprojekt von Eva Indrak, YOLY Maurer und Brigitte Spanblöchel-Glass.
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TOTEMS EVOLUTION – der Abschluss
Der Begriff TOTEM bedeutet 
Verwandtschaft,
Zugehörigkeit.
Der Totem wird als Wesen empfunden, als Schutzgeist, als Urahn eines Menschen, eines Clans.
Der TOTEM als Schutzgeist ist meist eine Pflanze oder ein Tier, die oder das für die jeweilige Gesellschaftsgruppe eine bestimmte Bedeutung hat.
Dem Projekt liegt die Idee zu Grunde, die Verwandtschaft von Menschen aus allen Himmelsrichtungen durch TOTEMsäulen zu symbolisieren.
Im Weiteren geht es um den Versuch, sich mit Menschen aus anderen Kulturkreisen und deren spezifischen Konzepten der Wahrnehmung, des Denkens und Handelns auseinander zu setzen, diese zu begreifen und das dann auf der Ebene des künstlerischen Ausdrucks umzusetzen.
Die bestehenden TOTEMS aus Holz (ein Kunstwerk im öffentlichen Raum von den drei Künstlerinnen) zeigen sich dem Betrachter noch in einer bekannten Urform eines Totems, jedoch weichen auch sie schon von dieser Urform ab, sowohl in der Erscheinungsform als auch in ihrer Aussage. Sie sind zum Beispiel von der Borke befreit oder auch nicht, sie sind bemalt oder mit QR-Codes zum Musikhören versehen oder sie sind mit Objekten bestückt.
Die Aussage dieses Kunstprojekts, dieser bestehenden TOTEMS, die Verwandtschaft von Menschen verschiedenster Herkunft, aus allen Himmelsrichtungen, durch ihre gemeinsamen Vorlieben und Prägungen zu symbolisieren, ist aktueller denn je.

Die Weiterführung / Erweiterung dieses bestehenden Kunstobjekts durch einen Kreis mit 6 weiteren Totems aus Eisen um die bestehenden Holztotems herum, bringt auch einen weiteren, wichtigen Aspekt mit hinzu – den der Weiterentwicklung, der Evolution, des Werdens-Vergehens-Werdens.
Vier Bilder vom ‘be together‘ zur Übergabe des erweiterten Projekts TOTEM EVOLUTION am 13. September 2025 in den Blumengärten Hirschstetten in 1220 Wien (Donaustadt):